Der Kampf ums Weiße Haus

Das Weiße Haus
Das Weiße Haus, Foto: Robert Lyle Bolton, flickr, CC BY 2.0

Am 8. November 2016 wird in den Vereinigten Staaten von Amerika der nächste Präsident oder die nächste Präsidentin gewählt. Der aktuelle Amtsinhaber, der demokratische Präsident Barack Obama, darf nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten.

Für die republikanische Partei tritt der New Yorker Immobilienmogul Donald Trump an. Mit knapp 70 Prozent der Delegiertenstimmen ist er am 19. Juli 2016 beim Nominierungsparteitag der Republikaner ("Republican National Convention") in Cleveland zum Präsidentschaftskandidaten gewählt worden.

Für die Demokraten wird mit großer Wahrscheinlichkeit die frühere First Lady, New Yorker Senatorin und Außenministerin Hillary Clinton antreten. Bei den demokratischen Vorwahlen hat sie dafür bereits die notwendige Stimmenzahl bei den Delegierten gesammelt. Offiziell nominiert wird sie jedoch erst beim Nominierungsparteitag der Demokraten ("Democratic National Convention"), die vom 25. bis 28. Juli 2016 stattfindet. Hillarys wichtigster Konkurrent im demokratischen Vorwahlkampf, der Vermonter Senator Bernie Sanders, hat ihr inzwischen auch seine Unterstützung versichert.

Bei den amerikanischen Präsidentschaftswahlen handelt es sich um ein indirektes Wahlsystem: zwar sind auf den Wahlzetteln in den einzelnen Bundesstaaten die Namen der Präsidentschaftskandidaten und der dazugehörigen Vize-Präsidenten aufgeführt. Aber ihre Wahl erfolgt durch ein System von Wahlfrauen und Wahlmänner. In 48 der 50 US-Bundesstaaten gilt das reine "Winner-takes-it-all"-Prinzip: Welcher Kandidat oder welche Kandidatin in einem Bundesstaat die meisten Stimmen erhalten hat, für den Stimmen alle Wahlfrauen und Wahlmänner des Bundesstaates. Nur in zwei kleinen US-Bundesstaaten (Nebraska und Maine) sind proportionale Elemente in die Bestimmung des Wahlkollegiums integriert. Mehr zum Wahlrecht

Die Nominierungsparteitage

NominierungsparteitageMit 70 Prozent der Delegiertenstimmen ist Donald Trump beim Nominierungsparteitag der Republikaner in Cleveland am 20. Juli 2016 zum Präsidentschaftskandidaten gekürt worden. Die entsprechende Veranstaltung der Demokraten findet vom 25. bis 28. Juli in Philadelphia statt - es wird erwartet, dass Hillary Clinton zur demokratischen Kandidatin ernannt wird. mehr

Clinton und Trump: Personen und Positionen

KandidatenFür die Republikaner wird der Immobilienunternehmer Donald Trump als nächster US-Präsident kandidieren, für die Demokraten die frühere Außenministerin, Sentaorin und First Lady Hillary Clinton. Hier erfahren Sie mehr über Donald Trumps Biografie und über Hillary Clintons Werdegang. mehr

Die Wahlprogramme

Im Republikaner und Demokraten haben ihre Wahlprogramme ("platforms") für die Präsidentschaftswahl am 8. November 2016 verabschiedet. Die Republikaner plädieren im 66 Seiten langen Dokument u.a. für Steuersenkungen, das Recht, Waffen zu tragen und gegen die Ehe für alle. Die Demokraten sprechen sich in ihrem 55 Seiten langen Dokument u.a. für die Anhebung des Mindestlohns, die Ausweitung des Gesundheitsversicherung und die Abschaffung der Studiengebühren aus.

Die Themen im US-Wahlkampf

WahlkampfthemenEinwanderung und Terrorismus, Waffenrecht und Ehe für alle, Gesundheitsversicherung und Abtreibung - es gibt viele kontroverse Themen im amerikanischen Vorwahlkampf. Wir haben zusammengestellt, welche Positionen Hillary Clinton und Bernie Sanders bei den Demokraten und Donald Trump bei den Republikanern bei den wichtigsten Fragen einnehmen. mehr

Die Ergebnisse der US-Vorwahlen

VorwahlenHillary Clinton vs. Donald Trump: auf dieses Duell wird es bei den amerikanischen Präsidentschaftswahlen am 8. November 2016 hinauslaufen. Clinton und Trump haben bei den Vorwahlen ("primaries") die meisten Delegiertenstimmen auf sich vereinen können. mehr

FAQ: Wie wird man US-Präsident/in?

Wie wird man PräsidentDas amerikanische Wahlsystem erscheint auf den ersten Blick sehr komplex. Wir klären die wichtigsten Fragen: welches sind die wichtigsten Stationen auf dem Weg zur US-Präsidentschaft? Im Vorwahlkampf gibt es je nach US-Bundesstaat "primaries" oder "caucuses" - was ist der Unterschied? Und welche Rolle spielen die "Super-Delegierten" bei der Ernennung der Kandidaten? mehr

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Zeitschrift Politik & Unterricht 2/2016

 

Donkey or Elephant?
The Race to  the White House 2016

Unterrichtsmaterialien zur US-Wahl 2016 in englischer und in deutscher Sprache.
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Präsidentschaftswahl in den USA am 8. November 2016
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