Vorwahlen (primaries)
in den USA

Es sind nur noch wenige Monate, bis am 8. November 2016 der Präsident oder die Präsidentin der USA gewählt wird.

Für die Demokraten tritt die frühere First Lady, New Yorker Senatorin und Außenministerin Hillary Clinton an - damit ist erstmals eine Frau zur Kandidatin einer großen amerikanischen Partei gewählt worden. Beim Nominierungsparteitag der Demokraten in Philadelphia stimmten am 26. Juli 2016 60 Prozent der Delegierten für sie, ihr Konkurrent Bernie Sanders erhielt 39 Prozent der Stimmen. Sie hatte in den Vorwahlen einen bedeutenden Vorsprung auf den Vermonter US-Senator Bernie Sanders erziehlt, der vor allem mit seinen sozialen Forderungen viele junge Amerikaner begeistert.

Für die republikanische Partei tritt der New Yorker Immobilienmogul Donald Trump an. Mit knapp 70 Prozent der Delegiertenstimmen ist er am 19. Juli 2016 beim Nominierungsparteitag der Republikaner ("Republican National Convention") in Cleveland zum Präsidentschaftskandidaten gewählt worden. Sein erfolgreichster innerparteilicher Konkurrent Ted Cruz, der Kandidat des konservativen Tea-Party-Flügels, hatte am Abend des 3. Mai 2016 seinen Rückzug erklärt. Der einzig verbliebene innerpartliche Konkurrent John Kasich, Gouverneur von Ohio, erklärte wenig später ebenfalls seinen Rückzug.

Vorwahlergebnisse bei den Demokraten

(Stand: 15. Juni 2016)

Hillary Clinton: 2.800 Stimmen
(2.219 gewählte Delegierte plus 581 "Superdelegierte")
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Bernie Sanders: 1.881 Stimmen
(1.832 gewählte Delegierte plus 49 "Superdelegierte")

Vorwahlergebnisse bei den Repubikanern

(Stand: 15. Juni 2016)

Donald Trump: 1.542 Stimmen
(1.447 gewählte Delegierte plus 95 "unpledged delegates)
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Ted Cruz: 560 Stimmen (ausgeschieden)
(551 gewählte Delegierte plus 9 "unpledges delegates"

Marco Rubio: 168 Stimmen (ausgeschieden)

John Kasich: 153 Stimmen (ausgeschieden)

Quelle für alle Stimmangaben: New York Times

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